100 km - Strecke

virtuelle Streckenbesichtigung (über www.doarama.com)

Die 100 km Strecke besteht aus zwei Schleifen durch den südlichen Chiemgau, wobei zunächst der Rauschberg im Uhrzeigersinn umrundet (26 km) und danach eine große 74 km Runde um und auf den Hochfelln gelaufen wird. Die kumulierten Anstiege betragen ca. 4500 Hm. Große Teile verlaufen auf schmalen alpinen Wanderwegen, so dass Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung sind.

Vom Stadion in Ruhpolding geht es zunächst auf einfacher Strecke über Infang , Froschsee und Schmelz (A) nach Zwing (A). Von hier auf schmalem Wanderweg „Alpensteig" (Achtung, teilweise Absturzgefahr!) hinauf zur Kaitlalm (K). Von dort auf Wanderweg, später Fortststraße zum Sackgrabensteig. Diesen hinunter und den Taubensee umrundend auf gutem Wanderweg zurück zum Stadion (K,V,A). Die zweite Schleife beginnt mit einem langen Anstieg zum Unternberg über Stockreit, Weingarten und die Raffner Alm (K). Dann über die Skipiste oder den Wanderweg bis zum Unternbergsattel. Unternberggipfel und Unternberg Alm werden links liegen gelassen. Weiter auf dem Wanderweg über die Simandl Alm zur Brander Alm (bew.). Über die Almwiese ansteigen, im Wald links abzweigen und und über das Ostertal zur Wiese unter dem Hörndlwandgipfel (K). Gerade weiter und später rechts haltend dem Wanderweg weiter folgen. Steiler, schwieriger Abstieg zum Beginn des Wapbachtales. Auf guter Forststraße eben nach Norden. Nach der Langerbauer Alm (K,V,bew.) im Röthelmoos links abbiegen auf Forststraße in Richtung Jochbergalm. Auf Höhe 1085 m links abbiegen, in einer Rechtskurve auf 1178 m zweigt nun links ein Weg ab, der zur Jochbergalm (bew.K) hinaufführt. Von hier weiter aufwärts zwischen Hochsattel und Mansurfer über den Grat und auf der anderen Seite hinab zur Grundbachalm. Weiter zur Bischofsfelln Alm (bew.) und auf technischem single trail hinab, die Hinteralm links liegend lassend ins Eschelmoos. Hier kommt man nochmals ganz in der Nähe bei km 85 von der entgegengesetzten Seite vorbei. Vorläufig aber links hinab zum Parkplatz Kohlstatt (A,K,V). Nun geht es anfangs über die Skipiste steil bergauf zur zweiten Forstraße die links zur Gleichenberg-Alm (bew.) führt. Rechts ab auf schmalen Steig zur Mittelstation der Hochfelln-Seilbahn. Auf Wanderweg weiter hinab, eine Forststraße querend auf Forststraße geradeaus bis kurz vor die Hocherbalm (K), links durch den Wald und flach rechts weiter auf guter Forststraße mit einem kurzen Trail-Intermezzo nach Maria Eck (A,bew.). Der Straße entlang hinab und nach dem Reiterhof rechts abzweigen zur Verpflegungsstation (V,K). Rechts weiter zur Diesselbachstube und flach auf Forststraße, später Wanderweg, Richtung Ruhpolding nach Obergschwendt (A) und nach Egg (A),(K,V↓80), das von den 100 km Läufern vor 18:15 Uhr verlassen werden muss, ab 17 Uhr sollte eine Stirnlampe dabei sein. Bis 21 Uhr besteht die Möglichkeit hier abzukürzen und den Lauf als 80 km -Lauf zu beenden. Die Strecke führt nun auf Wanderweg oberhalb der Farnbödenalm zum letzten großen Anstieg auf den Hochfelln (bew.) (K). Von der Gipfelkapelle nach S durch Latschen und teilweise steil und sehr schwierig hinunter und hinüber zum Thorausattel (1450 m), dort steil nach Westen hinab (Achtung! Wurzeln, Steilabbruch zum Weißgraben). Unten auf Forstraße weiter zur Eschelmoos-Alm (V), weiter auf der leicht fallenden Forststraße, dann links hinauf nördlich am Gründberg vorbei und unangenehm steil hinunter nach Gruttau (A). Nun beschwinglich über Brand (bew.,A,K) abwechselnd auf Wanderweg, Sträßchen oder Forstweg links der Urschlauer Achen zum Ortsbeginn Ruhpolding (A). In Mühlwinkl rechts über die Achen und die Straße (A), dann links auf den Wanderweg, hinter dem Schwimmbad vorbei über die Hauptstraße (A) und schließlich über St. Valentin am Traundamm entlang zurück zum Stadion (V,A).

(bew.): bewirtschaftete Alm, Gasthaus; (A): mit dem Auto gut zugänglich; (V): Verpflegungsstation; (K): Kontrollstelle; (↓): Verkürzungsmöglichkeit

Höhenprofil

Übersichtskarte
Hochaufgelöste Detailkarten stehen den Teilnehmern im Teilnehmerbereich zur Verfügung

Zeitplan und Liste der Kontroll - und Verpflegungsstationen

GPS
GPS-Tracks und Wegpunkte stehen den Teilnehmern im Teilnehmerbereich zur Verfügung

Markierung
Die Strecke ist, insbesondere an Abzweigungen mit Pfeilen auf dem Boden und Trassierbändern gekennzeichnet, ab km 84 zusätzlich Reflektoren. Die Markierungen können durch Regen, Vandalismus u.U. fehlen (insbesondere im Ortsbereich!). Daher wird dringend angeraten ein GPS-Gerät oder eine Wanderkarte mitzunehmen (z.B. Wanderkarte Chiemgau Nr. 4 vom Tourismusverband Chiemgau, Neubert Verlag, am Start erhältlich, topografische Karte 1:50000 Chiemsee - Chiemgauer Alpen sowie Berchtesgadener Alpen vom Bay. Landesvermessungsamt, Alpenvereinskarten Chiemgauer Alpen Ost und Mitte). Der Teilnehmer ist verantwortlich die Strecke auch ohne Markierungen zu finden.

Allgemeines
Die Mitnahme eines Handys wird empfohlen, Empfang besteht allerdings nicht auf der gesamten Strecke und teilweise erfolgt eine Einbuchung ins österreichische Netz.

Kleidung
Das Rennen führt mehrmals in Höhen von 1200 – 1700 m. Hier kann es– je nach Wetterlage auch im Sommer kalt werden. Die Mitnahme eines Wind- und/oder Regenschutzes empfiehlt sich daher. Wetterbericht beachten und Sonnenschutz nicht vergessen!

Gefahren
Der Lauf findet auf eigenes Risiko und eigenverantwortlich auf nicht abgesperrter oder überwachter Strecke statt, teilweise besteht Absturzgefahr. Auf Straßen ist die StVO zu befolgen und der Verkehr zu beachten. Eine Unzahl von Gefahren herrschen im Gebirge, so dass nur teilnehmen sollte, wer sich zutraut diese in Rennatmosphähre einschätzen und bewerten zu können. Es kann erforderlich sein den Lauf selbstständig abzubrechen oder z.B. an einer Alm zu unterbrechen, sollten z.B. Naturgewalten dies erforderlich machen.

Zu den Gefahren zählen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Autoverkehr, Mountainbiker, Unwetter, Blitzschlag, Ausrutschen, Absturz, abgerutschte Wege, Muren, Steinschlag, Forstarbeiten, Kreuzottern, Weidevieh, Hunde…. welche zu Verletzungen bis hin zum Tod führen können.

Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) weisen darauf hin:
Das Betreten des Waldes erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Die BaySF weist auf die Gefahren im Wald, insbesondere abseits der Wege hin, z.B. abgestorbene oder kranke Bäume und Äste, Wurzeln, Felsen, Gewässer, Insekten, giftige Pflanzen. Eine Verkehrssicherungspflicht der BaySF abseits von Wegen besteht nicht. Der Teilnehmer wurde darauf hingewiesen, dass er für sich selbst verantwortlich ist. Die BaySF können bei Vorliegen wichtiger Gründe dem Teilnehmer einen Platzverweis erteilen.

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